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28.01.2018 16:57 Alter: 24 days
Kategorie: Partei allgemein Partei allgemein
Von: MG

Die Landesverbände-Ost der AfA in der SPD unterstützen die Tarifforderungen der Metaller


Am vergangenen Freitag trafen sich in Hannover die Vertreter*innen der Landesverbände

der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD zum Bundesausschuss.

Die sozialdemokratischen Arbeitnehmer*innen diskutierten über die aktuelle politische Lage

und mit dem ersten Bevollmächtigten der IG Metall Hannover, Dirk Schulze, über die

Forderungen der Metaller in der aktuellen Tarifrunde. Sie fordern neben einem

Lohnzuwachs von sechs Prozent, auch ein Arbeitszeitmodell, welches eine vorübergehende

Absenkung der Arbeitszeit mit Rückkehrrecht und Lohnausgleich beinhaltet.

„Wir unterstützen die Forderungen der Kolleginnen und Kollegen der IG Metall. Die

Wirtschaft boomt und die Wirtschaftsforschungsinstitute sagen weiterhin ein stabiles

Wachstum voraus. Da ist es nur gerecht, wenn die Beschäftigten, welche diese Werte

erwirtschaften, auch davon profitieren“, erklärt Irena Rudolph-Kokot, Vorsitzende der

Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD Sachsen.

„Die Forderung nach dem Recht auf eine Reduzierung der Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden

in der Woche, mit einem Rückkehrrecht auf die frühere Arbeitszeit, ist zeitgemäß und soll

den Arbeitnehmer*innen mehr Selbstbestimmung ermöglichen. Die Arbeitgeber*innen

fordern Flexibilität, dann müssen sie diese auch den Arbeitnehmer*innen zugestehen“, so

Kornelia Keune, stellvertretende Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft für

Arbeitnehmerfragen in der SPD aus Sachsen-Anhalt.

„Arbeitszeiten müssen in unsere Lebenswirklichkeit passen und sich den Lebensphasen

der Menschen anpassen können. Nur so werden Menschen dauerhaft, zufrieden, gesund

und gut arbeiten können. Daran müssten auch die Arbeitgeber*innen ein Interesse haben“,

ergänzt Christian Haß, Vorsitzender der AfA Berlin.

„Nun wird es zu landesweiten längeren Streiks kommen, um die Forderungen der

Beschäftigten durchzusetzen, wir werden an der Seite der Kolleginnen und Kollegen

stehen“, schließt Lars Wendland, Mitglied im Bundesvorstand der AfA aus Brandenburg.