Sechs-Punkteprogramm der AfA-Magdeburg


Arbeit:

 

-       Schnellere Anerkennung von Schul-, Studien- und Berufsabschlüssen aus dem Ausland und Anerkennung der DDR- Berufsabschlüsse

-       Verschärfung des Gesetzes zur Bekämpfung des Missbrauches von Leiharbeit und Werkverträgen

-       Gleicher Lohn für alle entsprechend dem Ausbildungsstand und Arbeitsaufgabe. Leiharbeit nur für Auftragsspitzen. Werksverträge nicht unterhalb vorhandener Tarifverträge des DGB. Wir unterstützen das Verbot des Einsatz von Leiharbeitern als Streikbrecher und die Verschärfung des Gesetzes zur Bekämpfung des Missbrauchs von Leiharbeit und Werkverträgen.

-       Sachgrundlose Befristung abschaffen

-       Lohngerechtigkeit: der Lohn in einem Unternehmen soll sich nach der Arbeit, Aufgaben und Eignung richten. Auf keinen Fall soll das Geschlecht, Handicap, Arbeitsregion oder verschiedene Tarifverträge eine Rolle dabei spielen. Weitere Angleichung des Ostlohns an Westniveau. 

-       Eine Erhöhung des Mindestlohns. Bei einer 40-Stunden- Woche soll der Monatslohn über der Armutsgrenze liegen. Dies entspräche einem Stundenlohn von 10,00 Euro. (Stand 2016)

 

Rente

- Erwerbsminderungsrente muss abschlagsfrei werden

 

sozialer Arbeitsmarkt

- ein dauerhafter sozialer Arbeitsmarkt nach dem Modell Bürgerarbeit. Vor allem Langzeitarbeitslose, ältere Arbeitnehmer oder Arbeitnehmer mit Handicap haben es eher schwer, auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

 

 

Krankenversicherung

- ein Einstieg in eine Bürgerversicherung, in der alle Bürger (Beamte, Selbständige, Politiker, Schauspieler) einzahlen

 

- Rückkehr zum paritätisch finanzierten Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung (gleiche Anteile Arbeitgeber und Arbeitnehmer)

 

Handelsabkommen

- Nein zu geheimen Handelsabkommen, Schiedsgerichten, hohen Strafzahlungen bei Missachtung oder aushebeln von Arbeits- oder Qualitätsrichtlinien.

 

Praktika/Freiwilliges Soziales Jahr

- Keine Langzeitpraktika mehr ohne Bezahlung. Praktika die länger als 4 Wochen andauern sollen zukünftig mit dem Mindestlohn abgegolten werden.

Das freiwillige soziale Jahr soll ebenso der gesetzlichen Regelung zum Mindestlohn unterliegen.

 


GESTALTEN SIE MIT UNS POLITIK.

Besuchen Sie uns auf unseren regelmäßigen Treffen  im Arbeitskreis für Arbeitnehmerfragen oder werden Sie Mitglied unter www.spd-magdeburg.de oder wenden Sie sich an die SPD-Regionalgeschäftsstelle Magdeburg unter Telefon 0391 / 53 656 0.